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SEHENSWÜRDIGKEITEN
SCHMIEDE
OREILLER IN VILLETTE
Im XVII. Jahrhundert wurde in Villette eine Schmiede gebaut,
die bei der Giétro-Unwetterkatastrophe 1818 zerstört wurde.
Eine neue Schmiede wurde daraufhin weiter oben gebaut,
um dem störrichen Bach Auszuweichen.
Diese Schmiede kann heutzutage bescucht werden.
Bis ins Jahr 1940 wurden hier noch Glocken Gegossen.
In den 80er- Jahren began die Gemeinde Bagnes mit der
Restauration dieses einmaligen historischen Bauwerks.
Der Besucher kann um die 400 verschiedene traditionelle Objecte
bestaunen, sowie fünf Öfen und zwei Schaufelräder,
die vom nahegelegenen Bach angetrieben werden.
SÄGEREI
UND MÜHLE IN SARREYER
Besondere Merkmal der Mühle von Sarreyer besteht darin, dass dieser
Bau gleichzeitig eine Mühle und Sägerei beherbergt.
Das Mühlenrad mit einem Durchmesser von 3.15 Metern betreibt
eine Anlage, welche entweder zum Holzsägen, zum Kornmahlen oder zum
Apfelpressen benutzt werden kann. Im
Inneren des 1990 restauriete Gebäude entdeckt der Bescucher die
geniale Apparatur, die mit einem automatischen
Abstellmechanismus bestückt ist.
MUSEUM
BAGNES - Thematische
Ausstellungen und Grabstätte aus dem 4. Jahrtaused
v.Chr. Bei der Pfarrkirche liegt, stellt regelmässige
Ausstellungen von ortsansässigen Kunstschaffenden vor oder
thematische Ausstellungen über die Traditionen und Überlieferungen
des Bagnes-Tals. Das Haus beherbergt auch eine Grabstätte deren
Gebeine auf zwischen 3600 und 3900 vor unserer Ära datiert wuden.
GLETSCHERMUSEUM
IN LOURTIER – Haus Jean-Pierre Perraudin Jean-Pierre
Perraudin (1767 – 1858) ist der Entdecker der Glestscherteorie.
Der bescheidene Mann, der in Lourtier lebte, verstand
eines Tages, dass die Gletscher vor langer Zeit einen grossen Teil
unserer Täler bedeckten und sich spatter zurückzogen.
Indem er den Gletscherschliff und Felsblöcke beobachtet, die
bei der Ausbreitung der Gletscher mitgetragen wurden, untermauerte
Jean-Pierre Perraudins seine Gletschertheorie, die heute überall
bekannt ist, aber damals von bei Welt der Wissenschaft auf Misstrauen
sties. Haus, in dem das
Genie lebte, wurde zum Gletschermuseum umgetaltet, das sowohl das Leben
zur Zeit von J.-P. Perraudin als auch die Glaziologie illustriert.
PFARRKIRCHE
LE CHÂBLE
Diese Kirche wurde als Denkmal nationaler Bedeutung anerkannt.
Durch auf-wendige Renovationsarbeiten wurde das Bauwerk 1981 in
seinen Originalzustand zurückversetzt.
Der Kirchturm stammt aus dem Jahre 1488.
Die gothische Architektur der Kirche ist einen Umweg wert, und
der Besucher wird sicher auch Interesse an den Objekten und Malereien im
Kircheninnern finden, wiez.B. dem Rosenkranzaltar, dessen zentrales Gemälde
von dem ortsansässigen Künstler Félix Corthay
geschaffen wurde.
ALTE
RENOVIERTE ALPSTÄLLE
Auf zahlreiche Alpenweiden des Naturschutzgebietes im hohen Bagnes-Tal
wurden in der ersten Hälfte des XIX.
Jahrhunderts besondere Alpställe erbaut: sie wurden einzig
mit Hilfe von Material gebaut, das vor Ort gefunden konnte: Steine und
Erde. Diese aussergewöhnlichen
Stallungen wurden von den Bundesbehörden
als historische Denkmäler
klassiert. Auf
den Alpweiden von Louvie, Sovereu, Crêt, Giétro und La Lia
sind solche Stallungen mit speziellen Gewölben zu bestaunen, die
von der Gemeinde restauriert wurden.
Auf den Alpweiden lebten die Hirten in einfachen Behausungen aus
Stein, die sogenannten “Îtres”, von denen zahlreiche ebenfalls
restauriert wurden.
DAS
SCHLOSS VERBIER
Das Schloss von Verbier wurde vom Herzog von Savoie vermutlich zwischen
dem XII. Und XIII. Jahrhundert
erbaut. Das Schloss, das im
Mittelalter das Bagnes-Tal überragte, wurde nach der Schlacht auf
der Planta 1475 von den Oberwalliser Truppen geschleift.
Die Überreste wurden ausgegraben und können nun
besichtigt werden. Die
Anordnung der Bausteine zeigt eindeutig die Eigenheiten des romanischen
Baustils.
DIE
STAUMAUER VON MAUVOISIN
Zuhinterst im Tal von Bagnes erhebt sich die Mauvoisin-Staumauer.
Dieses eindrückliche hydroelektrische Bauwerk wurde zwischen
1947 und 1964 erbaut. Die
vollständige Füllung wurde 1958 erreicht, und in der Folge
wurde die Staumauer 1990 erhöht.
Mit 250 m Höhe ist diese Staumauer die zweithöchste
Bogengewichtsstaumauer der Welt.
DIE
ALTE HEIMSTATT IN VILLETTE
In Villetter wurde ein sehr altes Haus eingerichtet, um mittels
ehemaligen Arbeitswerkeugen, Mobiliar und weiteren Kuriositäten das
Leben in vergangenen Zeiten darzustellen.
DIE
MÜHLE VON VERBIER
Die Mühle von Verbier liegt im Dorf von Verbier.
Sie ist mit einer aussergewöhnlichen Holzturbine, einem
wahren Kunstwerk, ausgestattet.
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